Spontan unvorbereitet vorbereitet

Kennst Du die Situation, auf einmal im Rampenlicht zu stehen?

Du wirst von Deinem Abteilungsleiter gebeten, das neue Projekt vorzustellen. Nicht zwei Wochen vorher, sondern 5 Minuten vor dem Meeting.

Was geht in dem Moment in Dir vor?

Du wirst nicht erfreut sein. Wenn Dich Dein Abteilungsleiter rechtzeitig informiert hätte, wärst Du vorbereitet. Jetzt heißt es, unvorbereitet in ein Meeting zu gehen und präsentieren. Das ist eine Situation, die wir uns nicht wünschen. Hast Du das schon mal erlebt?

Du wirst keine Freude verspüren.

 

Meistens erleben wir das Gefühl von Flucht, Kampf und Schockstarre. Wir sind wie gelähmt.

 

 Und nun?

 

Es gibt zwei Möglichkeiten. 

  1. Sich ins Schneckenhaus zurückziehen.
  2. Sich der Situation zu stellen.

Ziehen wir uns in unser Schneckenhaus, gelten wir als Loser. Sich jetzt Ausreden zu suchen, wirkt nicht souverän und unsicher. Die Kolleginnen und Kollegen bilden sich daraufhin ihre Meinung. Bei den Vorgesetzten kommt eine Flucht auch nicht gut an. Zudem geben wir ein Bild ab, was wir gerne vermeiden.

 

Die zweite Möglichkeit ist deutlich besser. Die Situation annehmen. Innerhalb von fünf Minuten lässt sich ein Bericht über ein Projekt nicht mehr vorbereiten. Das vorhandene Wissen sollte in dem Meeting präsentiert werden. Ein paar Sätze zum Ablauf und Zwischen stand des Projekts schaden nicht. Auf jeden Fall sollte auch darauf hingewiesen werden, dass Herr Meyer tiefer involviert ist und für Fragen zur Verfügung steht. Zudem sollte auch gesagt werden, warum er an dem Meeting nicht teilnehmen kann. Mehr geht einfach nicht. Wenn erwähnt wird, dass Du kurzfristig eingesprungen bist, ist alles im grünen Bereich. Es darf nur nicht der Eindruck entstehen, dass Du völlig überrascht und konsterniert wirkst.

 

Wenn Du mit einem Redewunsch überfahren wirst?

 

2003 wurde ich mal bei einer Jahreshauptversammlung meines Gewerkschaftsortsverbandes überrascht. Bei Ankunft im Tagungslokal meinte der Vorsitzende zu mir: ,,Ich habe Dich auf die Tagesordnung gesetzt. Du kannst ein paar Worte aus Deinem Arbeitsbereich erzählen." Auf die Frage, warum er mir das nicht früher mitgeteilt hatte, kam ein ,,ich habe nicht mehr daran gedacht". Wenn ich hier eine Rede abgelehnt hätte, hätte das kein gutes Licht auf mich geworfen. Nach ein wenig Vorbereitungszeit informierte ich die anwesenden Kollegen und Kolleginnen über meine Arbeit. Ich hatte damals in meiner Gewerkschaft einen Verantwortungsbereich in der Bundesorganisation. Du bist in dem ersten Moment erstmal perplex. Du hast da nicht mit gerechnet und der Kopf fängt spontan an zu arbeiten. Mal davon abgesehen, dass mich der Vorsitzende testen wollte, sind das im ersten Augenblick keine schönen Situationen.

 

Davor sind wir nicht sicher!

 

Diese oder ähnliche Situationen können uns alltäglich passieren. Auch auf oder vor Familien- oder Geburtstagsfeiern sind wir vor solchen Überraschungen nicht gefeit.

 

Das ist der Ritt auf der Rasierklinge oder der Marsch durchs Minenfeld. Irgendwann sind wir dran und müssen eine Rede halten. 41% der Menschen haben nach einer Erhebung aus 2013 Angst, vor Menschen zu reden. Wenn dann noch eine Bitte für eine spontane Rede dazukommt, ist der Ofen aus. Allein die Nachricht versetzt uns in Schockstarre. Wir sind sprachlos. Wir geraten ins Schwitzen. Unsere Gedanken suchen einen Ausweg. Wenn Du noch nie eine Rede gehalten oder Übung darin hast, wirkt die Frage umso schlimmer.

 

Wäre es nicht klasse, darauf vorbereitet zu sein?

 

Mein Tipp: Wenn Du die Chance hast eine Rede zu halten. Nimm die Herausforderung an. Eine Rede ist kein Hexenwerk. Ich glaube, dass jeder eine Rede halten kann. Besinn Dich auf Dich und Deine Werte. Zeige Haltung gegenüber dem Menschen, der Dich fragt und Deinem Publikum. Wenn Du den Applaus Deiner Rede erntest, wirst Du stolz auf Dich sein. Du wirst stolz darauf sein, die Chance genutzt zu haben. Du wirst stolz auf ein wunderschönes Gefühl und Erlebnis sein. 

 

Genieße Deinen Applaus. Sei stolz auf Dich. Erlebe Deinen Redestolz.

 

Jens-Uwe Adler

Redestolz

 

 

 

 

 

 

 

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Das Mittelfeld hat den größten Spielanteil

In der Mitte treffen sich alle. In der Politik wird gerne die Mitte hervorgehoben. Im Fußball spielt sich das Meiste im Mittelfeld ab. In der Rede hat der Mittelteil mit ca. 80% den größten Anteil. Die Mitte wird in der Präsentation zwischen Anfang und Ende behandelt. genauso ist das in der Vorbereitung einer Rede. Gewöhnlich fangen wir in der Planung mit der Botschaft an und legen zum Schluss den Einstieg fest. „Der Schlüssel zu einer guten Rede lautet: Man braucht einen genialen Anfang, einen genialen Schluss und möglichst wenig dazwischen (Peter Ustinov).

 

Das Zitat widerspricht anscheinen der These, dass ca. 80% einer Rede den größten Anteil im Mittelteil hat. Der Mittelteil ist der Teil, der am wenigsten in Erinnerung bleibt. Warum verpulvern wir den größten Anteil an einer Stelle, die die Wenigsten hinterher noch im Gedächtnis haben.

 

Die Einleitung ist wichtig, um in die Rede reinzukommen. Zudem erregen wir Aufmerksamkeit, damit unser Publikum an unseren Lippen hängt. Wenn wir eine gute Einleitung hingelegt haben, sind die Zuhörer*innen gespannt, was als nächstes kommt. D.h. dass wir den Spannungsbogen in der Rede ziemlich hoch halten. Dadurch bleibt die Aufmerksamkeit beim Publikum. Wenn die Spannung abfällt, verlieren wir unser Publikum.

 

Warum ist der Mittelteil so wichtig?

Hier wird der Grundstein für die Botschaft, Handlungsaufforderung oder den Appell gelegt. Im Mittelteil erfolgt die Beweisführung. Wir argumentieren, überzeugen unser Gegenüber und nehmen ihm/ihr durch die Einwandvorwegnahme den Wind aus den Segeln. Beweisführung heißt u.a., ein Argument mit Beispielen und/oder Zahlen-Daten-Fakten zu untermauern. Glaubwürdiger erscheint ein Argument, wenn wir mit einer eigenen Geschichte punkten. Storytelling ist ein zentraler Bestandteil einer Rede. Wir haben mit einer Story die Chance, unser Publikum emotional für unsere Sichtweise, unsere Lösungsvorschläge zu beeinflussen. Im Mittelteil haben wir auch die Möglichkeit, ein Problem aufzugreifen und schrittweise verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Wir zeigen die verschiedenen Aspekte auf und schlagen am Ende die aus unserer Sicht beste Lösungsmöglichkeit vor. In einer Informationsrede liefern wir im Mittelteil Informationen und untermauern diese auch mit Beispielen, Fakten und/oder Storys.

 

Der Mittelteil einer Rede könnte folgendermaßen aufgebaut sein:

 

  1. Zahlen, Daten, Fakten, Problemschilderung, Ist-Zustand, Definition, 
  2. Negative Konsequenz
  3. Lösungsmöglichkeit 1  -  Lösungsmöglichkeit 2  ggf. Einwandvorwegnahme
  4. Zielsatz, Motto

Diese Struktur habe ich von Deutschlands bekanntestem Rhetoriktrainer Michael Ehlers. Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten. Nach dieser Struktur beginnt der Mittelteil mit Fakten, mit einer Definition und/oder Problemschilderung. Die Zuhörer werden mit dem Thema verknüpft. Die Zuhörer haben nach Punkt 1 ein Gefühl für das Thema und haben die Grundlage, weiter zu folgen. Punkt 2 zeigt die Folgen auf, wenn ein Problem nicht gelöst wird. Damit erreichen wir, dass unser Publikum gebannt auf einen Lösungsvorschlag von uns wartet. ,,Der da vorne schildert uns ein Problem. Er sagt uns, was passiert, wenn nichts passiert. Dann wird der doch auch eine Lösung haben, damit nicht das passiert, wenn nichts passiert." Sonst wären wir unglaubwürdig, Schaumschläger, legen den Finger in die Wunde, wollen sie uns aber nicht verbrennen. Wenn wir ein Problem ansprechen, wollen wir auch den Weg zur Lösung aufzeigen. Sonst brauchen wir das Problem in unserer Rede nicht ansprechen. Wenn wir eine zweite Lösungsmöglichkeit im Köcher haben, können wir unser Publikum mit einer Argumentationskette besser von unserer Lösung überzeugen. Dabei sollten wir natürlich die Vorteile der einen zur anderen Lösungsmöglichkeit herausstellen. Werden von anderer Seite Einwände erwartet, sprechen wir die an. Die Einwandführer sind entwaffnet. Haben wir unser Publikum von unserer Richtung überzeugt, geht es im nächsten Schritt (Punkt 4), unsere Lösungsmöglichkeit noch einmal zu untermauern. Wir geben die weitere Richtung vor und ein Ziel aus. Mit einem knackigen Satz beschreiben wir unseren Weg.

 

80% sind eine Ansage. Der Mittelteil bereitet auf den Schlussteil vor. Wie wollen wir unsere Botschaft an den Mann oder die Frau bringen, wenn wir keine Argumente geliefert haben. Wir überzeugen. Wir wollen, dass unser Publikum unseren Weg mitgeht. Das geht nur, wenn wir gut argumentieren, Gegenargumente entkräften und eine glaubwürdige und überzeugende Beweisführung an den Tag legen.

 

Jens-Uwe Adler

Redestolz

Foto: Ariane Hessenius 

 

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An der Startlinie unserer Bühne

Alles hat einen Anfang. Wenn Du an der Startlinie zum nächsten Marathon oder 10 KM-Lauf steht, spielt Dein Magen mit Dir Achterbahn. Bist Du in der Küche und willst für Deine Gäste ein Traummenü zaubern, kennt die Nervosität keine Grenzen. Jede Reise hat einen Anfang und ein Ende. Wenn der Startschuss fällt, bist Du in Action. Dann vergisst Du alle Qualen der Vorbereitung. Die Freude, dass es losgeht, überwiegt alles. Der Gang auf die Bühne ist genauso fesselnd wie der Start zum Marathon. Beides ist penibel vorzubereiten. Dann erreichen wir unsere Ziele. Wir erreichen unser Ziel, wenn wir die Ziellinie überqueren und mit dem Ergebnis zufrieden sind.

 

Der Gang auf die Bühne vor einer Präsentation oder Rede ist genauso wichtig wie das Ende. Das Zitat von Rolf H. Ruhleder (Rhetoriktrainer): ,,Der erste Eindruck ist entscheidend, der letzte Eindruck bleibt", ist das A und O für die Bühne. Die Zuhörer beobachten Dich bereits, wenn Du die Bühne betrittst.

Wer ist das, der oder die gleich zu uns spricht?

Welches Feuer entfacht der Redner in uns?

Ist die Rednerin mit Begeisterung bei der Sache?

Bekommen wir wieder einen schnöden Fachvortrag?

Fesselt mich die Präsentation?

 

Diese und viele Fragen mehr beschäftigen die Zuhörer. Der erste Eindruck ist der Gang auf die Bühne. Dann baut sich bereits eine Verbindung zwischen Redner/Rednerin und Publikum auf. Unser Ziel ist, dass das Publikum unserer Präsentation folgt. Wir wollen erreichen, dass nicht während des Vortrages bereits einige aufspringen und gelangweilt den Saal verlassen.

 

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns vor der Startlinie Zeit für das Publikum nehmen. Wenn wir die Bühne betreten, steuern wir aufrecht, souverän und sicher unseren Platz in der Mitte der Bühne an. Wenn wir bereits in uns zusammengekauert die Bühne betreten, haben wir verloren. Dann nimmt uns unser Publikum als nicht souverän und unsicher wahr. Wir  haben bereits Minuspunkte gesammelt.

 

Wenn wir unseren Startpunkt vorne in der Mitte der Bühne eingenommen haben, bauen wir zum Publikum Blickkontakt auf. Jeder und jede Einzelne im Publikum sollte das Gefühl haben, dass der Redner bzw. die Rednerin ihn oder sie wahrgenommen hat. Das schafft Verbindung und Vertrauen zwischen Präsentierenden und Zuschauern*innen. Wir sollten nicht gleich losreden. Lassen wir unserem Publikum Zeit, sich einen ersten Eindruck von uns zu verschaffen. Das ist die Chance, dass der erste Eindruck positiv haften bleibt.

 

Wir stellen uns vorne auf der Bühne in die Mitte, bauen Blickkontakt auf, machen eine Pause, stehen aufrecht, die Füße schulterbreit auseinander und legen die Hände ca. in Höhe unseres Bauchnabels ineinander. So wirken wir am Anfang der Rede sicher und souverän. Mit der Pause lassen wir unserem Publikum Zeit, sich mit uns zu befassen. Die Aufmerksamkeit, das Interesse im Publikum steigt, was der bzw. die Vortragende zu sagen hat. Das sind Momente, wo das Publikum entscheidet, aufmerksam der Rede zu folgen oder zum Smartphone zu greifen und E-Mails zu checken.

 

Damit ist es nicht getan. Genauso wie der Gang auf die Bühne, der Blickkontakt und Standpunkt am Start sollte der Anfang der Rede sitzen. Wer kennt nicht die ersten Worte aus früheren Jahren: ,,Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich freue mich, Sie heute hier begrüßen zu dürfen...". Wenn Du das bereits 100000 gehört hast, wirkt das langweilig und abgegriffen. Gibt es keine Vorgaben aufgrund des Protokolls wie bei Staatsbesuchen, sind die ersten Worte einer Rede selten noch eine direkte Begrüßung. Auch in dieser Phase kann die Aufmerksamkeit des Publikums noch verspielt werden.

 

Heute starten Präsentierende mit einem Zitat, Anknüpfungspunkt an ein aktuelles Ereignis, einer Provokation, einer Geschichte... in eine Rede ein. Das schafft mehr Aufmerksamkeit und das Publikum hängt sprichwörtlich an den Lippen. Was folgt, was kommt. Der Spannungsbogen einer Rede wird durch einen Einstieg mit Wow-Effekt bereits an der Startlinie gespannt.

 

Mein Tipp an Dich: Nimm in Deiner Rede den Anfang genauso wichtig wie Deine Botschaft. Startest Du nicht gut in Deine Rede, bleibt für den ersten Eindruck selten eine zweite Chance. Damit der Start gelingt, bereite Dich intensiv auf Deine Rede vor. Dazu gehört auch, den richtigen Einstieg zu finden. Finde für den Einstieg eine persönliche Geschichte, ein Zitat, ein Anknüpfungspunkt an ein aktuelles Ereignis etc. Es gibt dazu viele Möglichkeiten.

 

Tipps zum Thema Körpersprache und Gang auf die Bühne gibt es auch in meinen Workshops SmartStarter und Masterclass Bronze. Melde Dich gerne an oder schreibe mich an, wenn Du mehr wissen willst.

 

Mein spezieller Tipp: Wenn Deine Rede beendet ist, gehe nicht gleich von der Bühne. Genieße den Applaus. Streife während des Applaus mit Deinem Blickkontakt Dein Publikum. Der Applaus ist Dein Applaus. Flucht ist der falsche Weg. Genieße Deinen Erfolg. Denn Deine Rede hat das Publikum animiert, Dir mit Applaus für eine wunderbare Leistung zu danken. Der Applaus ist eine Wertschätzung des Publikums für Deine Rede. Wenn Du den Applaus auf Dich wirken lässt, Du den Applaus genießt, ist das Deine Wertschätzung für Dein Publikum.

 

Jens-Uwe Adler

Redestolz

 

Foto: © 2021 Lightrooms

 

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Seit Dezember bin ich mit meiner neuen Webseite https://redestolz.de am Start. Seit 2015 habe ich bei Toastmasters viel gelernt. Jetzt ist es an der Zeit, mein Wissen weiterzugeben. Die beste Möglichkeit dazu sind Workshops. Auf meiner neuen Seite findest Du alles, was das Herz begehrt. Angefangen vom Smart-Starter zum reinschnuppern über die Masterclass-Kurse Bronze - Silber - Gold. Wenn Du es eilig hast und zeitnah eine Rede halten musst kannst Du auch das PowerPack-Weekend buchen. Da gehe ich ganz individuell auf Deine Wünsche ein.

 

Mehr erfährst Du auf meiner neuen Seite https://redestolz.de

Zum Beispiel findet nächsten Mittwoch im Niedorfer Berenberg-Gossler-Haus der Smart-Starter zum Auftakt statt. Zum Start nur 39€.

 

 

 

 

 

 

 

Das Video zum 3. Platz in München

Platz 3 in München

Am 11. August 2021 fand der große iRhetorik-Wettbewerb in der Jochen-Schweizer-Arena in München statt. Mit meiner Rede: ,,Dein Schneckenhaus ist keine Option" gelang mir mit Platz 3 der Sprung aufs Treppchen. Überglücklich nach vier Wochen Arbeit mit einer Virtual Reality Brille für Rhetoriktraining (VR Brille) stieg meine Freude ins unermessliche. Besonderer Dank gilt hier Michael Ehlers und Jochen Schweizer (Bild rechts und links) für die Organisation des Seminars iRhetorik

 

In vier Wochen Onlinetraining mit zwei Präsenzterminen in München hatte ich mit anderen TeilnehmernInnen die Chance, mit einer VR Brille die vermittelten Inhalte des Seminars zu üben und zu verarbeiten. Meine Begeisterung für die Brille kennt keine Grenzen. Zu jeder Zeit an jedem Ort ist ein Training möglich. Je öfter die Chance zum Training besteht, desto größer die Möglichkeit, zu wachsen und sich zu verbessern. Auch nach dem Seminar werde ich weiter auf die Brille als zusätzlichen Baustein für mein Rhetoriktraining setzen.  Der zweite  

Präsenztag am 11. August stand ganz im Zeichen des Wettbewerbs.

 

Meine Rede hatte die Botschaft, nach einem Scheitern nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sich nicht in sein Schneckenhaus zu verkriechen, sondern aktiv zu werden. Nur wenn wir unser Scheitern analysieren, die richtigen Schlüsse daraus ziehen, werden wir es beim nächsten Mal besser machen. Meine Geschichte enthielt die Geschichte eines Mannes, der bei einer Wahl gnadenlos gescheitert ist. Aufgrund eines niederschmetternden Wahlergebisses war es fraglich, dass dieser Mann jemals wieder die Bühne betritt. Ein misslungener Bühnenauftritt war u.a. ein Grund für das Desaster vor mehr als 25 Jahren.

 

Foto: MDD Pictures - Marco Durin Duchac - Der etwas andere Fotograf in Malsch bei Karlsruhe (business.site)

Am 07. Mai für eine zweite Amtszeit bestätigt

Am 7. Mai 2021 fand im Rahmen der District-Conference des Districtes 95 von Toastmasters International das DCM (District Council Meeting) statt. Aufgabe der Veranstaltung war es u.a. die Führungsspritze des Districtes (Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen) für das kommende Toastmastersjahr (1. Juli-30. Juni) zu wählen. Mir wird die Ehre zuteil, ein zweites Jahr für die Toastmasters in Norddeutschland Verantwortung zu übernehmen. Meine Wahl als Division-Director löste bei mir eine große Freude aus. Somit darf ich die angefangene Arbeit fortführen und freue mich auf die Arbeit mit dem neuen Team. Die Division A wird um die Clubs Hannover, Braunschweig und Göttingen erweitert. Das macht die Arbeit spannender und vielfältiger.

 

Toastmasters sind einen große Familie und freuen sich über jedes neue Mitglied. Auch in Deiner Gegend wird es einen Club geben. Mehr erfährst Du auf www.toastmasters.org oder www.toastmasters-95.org.


Ziel erreicht

Am 19.02.21 bin ich an einem Ziel angekommen. Der Distiguished Toastmaster (DTM), die höchste Bildungsauszeichnung bei Toastmasters International wurde mir überreicht. Sechs Jahre über 80 Reden, Tätigkeiten im District 95 (alle Toastmasters in Deutschland, Schweden, Norwegen und Dänemark), Support für viele Clubs, Clubsponsor etc. haben mich auf dem Weg zum DTM begleitet. Unter dem Aspekt, dass nur ca. 2% aller Toastmasters das Ziel DTM erreichen, ist das umso höher zu bewerten. Ich bedanke mich bei allen, die mich auf dem Weg begleitet haben. Zudem motiviert mich der DTM, weiterzumachen und vielen Toastmasters bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen. Wenn Du auch dazugehören willst, schließe Dich einem Club an. Mehr erfährst Du auf www. toastmasters.org oder www.toastmasters-95.org

 

 

 


Pathways - Rede beim Clubabend der Leuchtturmredner Lübeck

Am Montag, den 5.10.20 findet um 19 Uhr der Redeabend der Leuchtturmredner in Lübeck als Hybridmeeting statt. Du kannst sowohl online als auch vor Ort (Cloudsters, Dankwartsgrube 72 23552 Lübeck) dabei sein.

Ich halte eine Präsentation zu Pathways, dem Online-Weiterbildungstool von Toastmasters International.

Wenn Du morgen dabei sein und meiner Rede lauschen willst, würde ich mich freuen. Melde Dich dazu bitte über https://m.facebook.com/LeuchtturmRedner/ oder www.leuchtturmredner.de an.

Du lernst einen tollen Toastmastersclub im Herzen von Lübeck kennen.
                                                               

Division A beim DECM am 5.9.20

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Bericht der Division A beim DECM am 05.06.20 (District 95 von Toastmasters International)
Am 5/6. September fand im District das District Officer Training (DOT) statt. Dieses Mal wegen Corona online. Im Rahmen des DOT fand auch das District Executive Committee Meeting (DECM). Das DECM beschließt u.a. über den Haushalt des Districtes 95 und segnet den District Success Plan ab. Zudem erstatten die Divisions einen Bericht über die Arbeit.
Unser Division-Director Jens-Uwe Adler stellte die Arbeit unserer Division mit einer PowerPoint Präsentation vor.
Dabei stellte u.a. Jens-Uwe sein Team vor. Sofia Gertzen (Aerea-Directorin (AD) A1, Dasha Timmer (AD A 2) und Christian Baars, DTM (AD A3) sind die direkten Ansprechpartner für die Clubs. Zudem unterstützen Markus Kraus als Public Relation Manager und Olaf Kock als EasySpeak-Manager die Division A.
Besonderes Lob gilt dem Team. Wir alle gemeinsam wollen die Division A aus schwierigen Gewässern in ruhiges Fahrwasser manövrieren. Jens-Uwe lobte sein Team in den höchsten Tönen und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit i
Div A-DECM 20200906.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 2.8 MB

Seit 1. Juli Division-Director A

Am 1. Juli habe ich die Verantwortung für die Division A im District 95 (Toastmasters International) übernommen. Meine Zuständigkeit reicht von Kiel bis Bremen. Im Gegensatz zu meiner Aufgabe als Area-Director im vergangenen Jahr gehören mehr Verwaltungsaufgaben zu meiner Funktion. Als Area-Director noch das Bindeglied zwischen Clubs und dem District, ist die direkte Verbindung zu den Clubs nicht mehr mein Job. Trotzdem freue ich mich auf die Aufgabe und bin mittendrin.

 

Leider spielt uns Corona in die Karten und die Treffen fanden bisher Online statt. Das tradionelle District Officer Training, eigentlich eine Präsenzveranstaltung, wurde auch über Zoom durchgeführt. Wir hoffen, dass wir uns vielleicht Anfang Februar real treffen können. Nichtsdestotrotz werden ich meine Aufgabe so gut wie möglich meistern. Ich freue mich auf neue Kontakte, neue Möglichkeiten und brenne, mich für unsere Mitglieder auf einer anderen Ebene einzusetzen.

 

Vielleicht treffen wir uns mal in einem Toastmastersclub.

 

Jens-Uwe Adler

Division-Director A im District 95

Jede Rede ist eine neue Herausforderung. Das richtige Maß zu finden, ist nicht immer ganz einfach.

Die freie Rede macht Spaß. Reden müssen wir alle. Ob wir im Meeting, zuhause in der Familie oder vor einem Publikum auf der Bühne stehen und reden. Das ist für mich mittlerweile zu einem Hobby geworden. Ich hatte mich 2015 den Hanserednern in Hamburg angeschlossen und bin kurz danach auch den Cityrednern beigetreten.

 

Meine Intention ist, mich zu äußern, meine Meinung niederzuschreiben, einen Blog zur Rhetorik bzw. freien Rede aufzumachen und Inspirationen zu geben und zu bekommen.


JENS-UWE REDEN NACH MAß

frei reden macht Spaß

Mehr über mich findest Du hier.

 

Spontan unvorbereitet vorbereitet

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